Risikofaktoren für eine Osteoporose

Alter und Geschlecht, familiäre Vorbelastung, Untergewicht...

Osteoporose kann viele Ursachen haben. Häufig fördern bestimmte Lebensgewohnheiten bzw. körperliche Voraussetzungen ihr Entstehen. In den meisten Fällen sind mehrere Risikofaktoren ausschlaggebend. Wenn mehrere der genannten Faktoren auf Sie zutreffen, sollten Sie dies mit Ihrem Arzt besprechen.

Bitte beachten Sie:
Eine Osteoporose sollte so früh wie möglich erkannt und therapiert werden, um Knochenbrüche zu vermeiden.

Risikofaktoren
  • Alter und Geschlecht

    Mit zunehmendem Alter nimmt das Osteoporeoserisiko zu.
    Frauen sind deutlich häufiger von Osteoporose betroffen. Mit den Wechseljahren steigt das Osteoporoserisiko durch den Östrogenmangel deutlich an.
  • Knochenbrüche / Stürze

    Ein oder mehrere Wirbelbrüche sind ein deutliches Alarmsignal.
    Knochenbrüche nach dem 50. Lebensjahr sowie mehr als 2 Stürze im Jahr ohne äußere Einwirkung können Hinweise auf eine Osteoporose sein.
  • Familiäre Vorbelastung

    Oberschenkelhalsbruch von Vater oder Mutter
  • Geringe körperliche Bewegung / eingeschränkte Gehfähigkeit

    Wenn Sie z. B. nur weniger als 100 m am Stück gehen können.
  • Erkrankungen

    Bestimmte Erkrankungen gehen häufig mit Osteoporose einher, z. B. Überfunktion der Nebenschilddrüsen oder der Nebenniere, Diabetes mellitus Typ 1, Schilddrüsenüberfunktion.
  • Medikamente

    Bestimmte Medikamente können eine Osteoporose begünstigen (z. B. die langfristige Einnahme von Glukokortikoiden) oder die Sturzgefahr erhöhen (z. B. Schlafmittel, Antidepressiva).
  • Rauchen

Wenn mehrere der genannten Faktoren auf Sie zutreffen, sollten Sie dies mit Ihrem Arzt besprechen.

Einen kostenlosen Osteoporose-Risikotest bietet der Dachverband Osteologie e.V. im Internet unter www.dv-osteologie.org an. (Dieser Risikotest kann keine persönliche Beratung durch Ihren Arzt ersetzen.)

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