www.osteoporose.hexal.deWie entsteht Osteoporose?
Anzeichen der Osteoporose
Der Knochen besteht aus einer Grundsubstanz (Knochenmatrix), in die Mineralstoffe, vor allem Calcium, eingelagert werden. Dadurch erhält der Knochen die notwendige Härte und Stabilität.
Für den Knochenaufbau wie auch für den Knochenabbau sind spezielle Zellen verantwortlich. Knochenaufbau und Knochenabbau sind aufeinander abgestimmt. So kann sich der Knochen immer wieder erneuern und an veränderte Belastungssituationen anpassen. Etwa bis zum 30. Lebensjahr wird mehr Knochenmasse auf- als abgebaut. Ungefähr ab dem 40. Lebensjahr setzt die Umkehrung des Prozesses ein und der Knochen verliert allmählich an Masse.
Bei einer Osteoporose wird Knochenmasse übermäßig rasch abgebaut; das Gleichgewicht zwischen Auf- und Abbau ist gestört.
In Folge werden zunächst die inneren Strukturen des Knochens schnell porös. Oft wird auch die äußere Knochenschicht dünner. Stabilität und Belastbarkeit gehen stark zurück, die Knochen (Hand- und Fuß-, Wirbelkörper sowie Oberschenkelhals- und Beckenknochen) brechen unter Umständen schon bei geringfügigen Anlässen.
- Knochenbrüche treten schon bei leichten Unfällen auf.
- Durch Wirbelbrüche kann die Wirbelsäule im Laufe der Jahre immer mehr zusammensinken. Der Patient wird immer kleiner. Wenn mehrere Wirbel davon betroffen sind, kann es zum sogenannten "Witwenbuckel" kommen.
- Häufige Rückenschmerzen:
Wirbelbrüchen führen zu starken Schmerzen und einer Fehlbelastung, die wiederum starke Muskelverspannungen auslösen.






